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Projekte

Determinanten von olympischem Erfolg

Die Olympischen Spiele 2008 sind vorbei, doch wie soll das Abschneiden der deutschen Olympia-Mannschaft bewertet werden? Diese Frage ist nicht nur für die Sportwissenschaft interessant. Auch in der Sozialwissenschaft haben Untersuchungen der Determinanten von olympischem Erfolg eine lange Tradition. Dabei wird analysiert, inwieweit bestimmte wirtschaftliche oder soziale Faktoren das Abschneiden bei den olympischen Spielen beeinflussen können.  

Sportwetten

Der Markt für Sportwetten hat durch das Internet und durch neue Wetttypen
(z.B. Live-Wetten) tiefgreifende Veränderungen erfahren und ist zum beliebten Untersuchungsgegenstand für Ökonomen avanciert. Wie soll dieser Markt reguliert werden? Läßt sich das staatliche Monopol in Deutschland ökonomisch rechtfertigen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das CSM und setzt dabei eine langjährige Tradition des Lehrstuhls Konjunktur- und Strukturpolitik fort.

Spitzenfußball als Markenprodukt

Es war ein spannender Nachmittag im VIP-Bereich der AWD-Arena: Am 22. Mai hatten der Sportverein Hannover 96, der Vermarkter SPORTFIVE, das Institut für Marketing und Management (M2) und das Center for Sports Management (CSM) eingeladen, um das Thema „Spitzenfußball als Markenprodukt – Chancen und Risiken für Sport, Wirtschaft und Region" von unterschiedlichen Perspektiven näher zu beleuchten. 
Über 100 Gäste aus Sport, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik waren gekommen, um den Aufbau von Marken im Sport-Business praxisnahe am Beispiel eines professionellen Fußballvereins wie Hannover 96 zu verfolgen und zu diskutieren.

Aus der Praxis zeichnete Martin Kind, Präsident von Hannover 96, den schwierigen Prozess der Transformation des Sportvereins zu einem Wirtschaftsunternehmen nach und zeigte wie eine professionelle Führung und Prozessgestaltung erfolgsversprechende Chancen eröffnen konnte. Die Vertreter von SPORTFIVE, Dr. Michael Welling und Björn Jäkel, skizzierten anhand von Praxisbeispielen die Rahmenbedingungen und Besonderheiten des Aufbaus von Marken und deren Wichtigkeit speziell für die strategischen Überlegungen des Managements eines professionellen Fußballvereins.
Von einer wissenschaftlichen Sichtweise betrachtete Professor Dr. Klaus-Peter Wiedmann die zielführende Gestaltung und das Management von Marken im Spitzenfußball. Der Leiter des Instituts für Marketing und Management an der Leibniz Universität Hannover zeigte auch die komplizierten Rahmenbedingungen, denen eine Markenbildung im Sport unterworfen ist. Frank Alexa, Doktorand am Institut für Marketing und Management, präsentierte zentrale Erkenntnisse einer empirischen Studie zur Markenpersönlichkeit von Fußballvereinen.
Eine ausführliche Podiumsdiskussion mit den Referenten, durch die Professor Dr. Wiedmann als Moderator führte, rundete die Veranstaltung gelungen ab.

Einig war man sich, dass die Zusammenarbeit auf allen Ebenen fortgeführt werden solle: „Wir haben hier heute einen Dialog begonnen, der für alle Seiten nur gewinnbringend sein kann und den wir unter jeden Umständen fortsetzen sollten", fasste Frank Bachmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Marketing und Management und Organisator der Tagung, stellvertretend für das Programmkomitee zusammen. 

Download der Tagungsmaterialien

Ambush Marketing

Wer was offizieller Partner der FIFA WM 2006 – Puma oder Adidas? Es war Adidas, aber immerhin hat es Puma geschafft, durch geschickte Ambush Marketing Strategien, einen ähnlich hohen Aufmerksamkeitsgrad zu erzielen. Ähnlicher gilt für das Beispiel der Konkurrenten McDonald’s und Burger King. Gerade im Zuge von großen Sportevents versuchen viele Unternehmen „durch die Hintertür“ Ihre Kommunikativen Ziele zu erreichen – absolut legal, aber eben kosteneffizient, da die hohen Lizenzgebühren für sie nicht anfallen. Die Publikation der Schriftenreihe Marketing und Management analysiert verschiedene Amsbush Marketing Strategien im Rahmen einer empirischen Studie. Ein Abstract kann unter Publikationen abgerufen werden.

 

 

Hospitality Managemant

In der Schriftenreihe Marketing und Management gibt es nun auch eine Publikation zum Thema Hospitality Management, welche einen sehr bedeutungsvollen, aktuellen Aspekt der Sportbranche aufgreift. Nicht zuletzt im Zuge der Vielzahl neuer Sportarenen und seit der FIFA WM 2006 greifen viele Businesspartner auf die Nutzung von Hospitality-Angeboten zurück, um ihrerseits Kommunikationsziele zu verwirklichen. Dabei spielt vor allem die direkte Betreuung von Kundengruppen eine Rolle. Sportevents haben eben die besondere Ausstrahlungskraft, was sich an gesteigerten Vertragsabschlüssen konkret messen lässt. Ein Abstract kann unter Publikationen abgerufen werden.

Reputationsmanagement von Fußballclubs

Das Messen und Management von Reputaion nimmt seit geraumer Zeit eine besondere Stellung im geschäftlichen Alltag ein. Der gute Ruf eines Unternehmens ist oftmals bares Geld wert! Auch Sportvereine erkennen diese besondere Bedeutung. Die Veröffentlichung aus der Schriftenreihe Marketing und Management analysiert das Reputaionsmanagement von Sportvereinen im Rahmen einer eigens aufgesetzten empirischen Studie. Ein Abstract kann unter Publikationen abgerufen werden.

Die Finanzierung von Sportarenen – Optionen für große und mittelgroße Projekte

Die FIFA Fußball-WM 2006 hat in Deutschland einen Boom bei Stadioninvestitionen ausgelöst. Eine zweite Welle ist derzeit bei mittelgroßen Projekten zu beobachten, mit denen kleinere Bundesligisten und Zweitligisten den Anschluss an die Top-Klubs zu halten versuchen. Dieser Beitrag, der unter Mitarbeit von Dr. Luca Rebeggiani (Research Fellow am CEM) entstand, gibt einen Überblick über die gängigen aktuellen Finanzierungsmodelle für große Stadionbauprojekte und untersucht anschließend den speziellen Fall von mittelgroßen Arenen.
Das Diskussionspapier steht zum Download bereit.

Internationales Forschungsprojekt: Segelevent America’s Cup 2007

Das Institut für Marketing und Management (M2) der Leibniz Universität Hannover hat in einer internationale Forschungskooperation mit anderen Universitäten aus Italien, Frankreich und Spanien eine aktuelle Studie durchgeführt. Dabei wurde das Sponsoring des Segelevents America’s Cup 2007 untersucht. Auch das Center for Sports Management war als Teil des Instituts aktiv an diesem Projekt beteiligt. Nähere Informationen zu den Ergebnissen dieser Online-Befragung werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Wissenschaftliche Studie: Team Sport Involvement

Das Institut für Marketing und Management (M2) der Leibniz Universität Hannover hat in Kooperation mit dem Center for Sports Management, eine wissenschaftliche Studie zum Thema "Team Sport Involvement" durchgeführt. Dabei handelt es sich um das persönliche Gefühl der Verbundenheit und des Miteinbezugs beim Zuschauen von Team-Sportveranstaltungen, insbesondere beim Fußball. Die Auswertung dieser Online-Befragung wird in näherer Zukunft veröffentlicht werden.

Tagung: "Reputationsgewinn durch Wertemanagement - Sportförderung als Chance für Unternehmen"

Am 06. März 2007 fand im Leibniz Haus in Hannovers Altstadt die CSM-Tagung zum Thema "Reputationsgewinn durch Wertemanagement - Sportförderung als Chance für Unternehmen" statt.

Nähere Informationen finden sie in unserem Flyer.

- Einladungsschreiben des CSM
- Einladungsschreiben des SV Arminia Hannover
- Einladungsschreiben des Ministers Walter Hirche

Studie: Wahrnehmung der Fußball WM 2006

Das Institut für Marketing und Management (M2) hat im vergangenen Sommer eine Studie mit dem Titel "Wahrnehmung der Fußball WM 2006" durchgeführt. Hierbei ging es um eine empirische Untersuchung der stimmungsrelevanten Auswirkungen der Weltmeisterschaft im eigenen Land.

Hospitality - Ein Thema mit Zukunft

Die WM 2006 hat es uns mit der Vielzahl von neuartigen Stadionkonzepten vorgemacht, auch in vielen anderen Sportarten (bspw. Eishockey) wird es bereits erfolgreich eingesetzt. Hospitality ist eins der Schlagworte im Bereich der Sportevents!

Das Center for Sports Management sieht im Thema Hospitality mit all seinen Facetten einen Schwerpunkt der künftigen Forschung. Das Institut für Marketing und Management hat hierzu bereits u. a. Diplom- und Seminararbeitsthemen vergeben.

Ökonomische Analyse der Fußball-Bundesliga

Sportlich durchlebt die deutsche Fußball-Bundesliga eine eher schwierige Phase, wirtschaftlich steht sie im internationalen Vergleich sehr gut da und das Zuschauerinteresse bewegt sich weiterhin auf Rekordniveau. Im Rahmen verschiedener Publikationen und zweier Seminare wurden verschiedene ökonomische Aspekte der Bundesliga untersucht, wie z.B. Fragen der Ligaorganisation, der Verwertung von Medienrechten, des Sponsorings, des Arbeitsmarktes für Profi-Fußballer. Damit schließt das CSM an die erfolgreiche Arbeit des ehemaligen Instituts für Konjunktur- und Strukturpolitik an, das im Zeitraum 2000-2004 mehrere einflussreiche Publikationen und Vortragsreihen zum Thema veröffentlicht und veranstaltet hat.

Finanzierung der Stadien für die WM 2006

Die WM 2006 warf schon viele Jahre vor dem Anpfiff ihre Schatten voraus. Die Frage nach der Finanzierung der enormen Kosten für die Durchführung des Großereignisses, vor allem für den Ausbau der Infrastruktur, ist eine wirtschaftspolitisch und betriebswirtschaftlich spannende wie schwierige. Im Rahmen mehrerer Publikationen und Vorträge wurde das Thema von Instituts-Mitarbeitern durchleuchtet. Einen Pressebericht über diese Forschungsarbeiten lesen Sie hier.

Die Ökonomie des professionellen Radsports

Der Radsport ist eine der ältesten professionell betriebenen Sportarten in der Welt und erfreut sich trotz anhaltender Dopingskandale eines großen Publikuminteresses. Trotzdem gibt es bislang kaum wirtschaftswissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Thema. Mitarbeiter des Instituts haben eine der ersten Studien veröffentlicht und 2006 auf der Jahrestagung der internationalen Sportökonomenvereinigung (IASE) vorgestellt.